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                  Winterurlaub in Oberstdorf

Auch wenn ganz Deutschland schon lange unter einer nervigen Schneedecke liegt und wir den Schnee schon seit Tagen nicht mehr sehen können, wir fahren in den Winterurlaub.Für uns ist Winterurlaub mit dem Wohnmobil einfach ein Muß.

Am Donnerstag den 28.01. starten wir gegen 21 Uhr, früher geht leider nicht, da Moni´s VHS Kurs erst um 21 Uhr endet, und ein paar Kilometer wollen wir noch schaffen.Der fast volle Mond in der noch recht wolkenlosen Nacht macht die Fahrt nicht langweilig, auch neben der Autobahn kann man noch was von der Umgebung sehen.Wir kommen recht zügig voran da kaum noch Verkehr auf der Autobahn ist.Kurz hinter Hamburg wird es dann bedeckter und es fängt leicht an zu schneien.Nur wenige Kilometer weiter, und begünstigt durch den doch recht heftigen Wind, wird es auch schnell weiß auf der Autobahn und in den Verkehrsmeldungen hören wir von den ersten Unfällen und Teilsperrungen.Nun wird aus dem leichten Schneefall ein richtiger Schneesturm und binnen Sekunden erkennen wir nur noch andeutungsweise die Leitplanken, an welchen wir uns mit geringer Fahrt orientieren können.Schluß, wir sehen ein Schild, 200 Meter bis zum Parkplatz, das ist unser!! Auf der Straße liegen nun 5 cm Schnee und das tun wir uns nicht an.Somit endet unsere Fahrt schon nach noch nicht einmal 2 Stunden, ein Bierchen und ab in´s Bett, morgens um 4 Uhr setzen wir dann unsere Fahrt auf der nun schneefreien Autobahn fort.Nach 2 kurzen Pausen meistern wir die restlichen gut 700 Kilometer und sind gegen 14 Uhr in Oberstdorf wo wir auf dem gut gefüllten Stellplatz recht schnell ein schönes Plätzchen für uns finden.

Angekommen und endlich Urlaub, wir trinken noch einen Kaffee und gönnen uns ein Stück Kuchen, bevor wir eine kleine Runde durch den Ort drehen.

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                                                Trübe Aussichten im Ort bei Schneetreiben

Ein Mittagsschläfchen und noch etwas relaxen, dann geht es am Abend in das Trettach Stübchen zum Essen, aber wir werden heute nicht alt, war der Tag doch recht lang und etwas erschöpft von der Fahrt sind wir auch, somit liegen wir heute doch schon recht früh wieder im Bett.Samstag, 30.01. über Nacht 15 cm Neuschnee und es schneit weiter.Nach dem Frühstück geht es raus, Schneeschippen damit wir gut aus und an´s Mobil kommen.Wegen der derzeitigen Wetterlage und dem Trend der nächsten Tage verzichten wir vorerst auf Skifahren und besorgen uns das „Gut Ticket“, damit können wir hier in Oberstdorf und im benachbarten Kleinwalsertal mit allen Buslinien und Bergbahnen fahren, sooft wir möchten und einige weitere kostenlose Highlights sind dort ebenfalls noch bei.Auf geht es, was machen wir heute, eine leichte Wanderung, den Höhenwanderweg vom Söllereck nach Riezlern, mit dem Bus fahren wir zum Söllereck und mit der Bahn dann noch oben.Oben angekommen stellen wir fest wenn wir nun nach Riezlen wandern haben wir den Wind von vorne und da es zur Zeit wieder schneit auch dauernd den Schnee im Gesicht, wir sind flexibel und ändern die Tour, wir wandern von oben über die Hochleite wieder runter in´s Tal, die 6 Kilometer durch den Neuschnee und dem noch nicht geräumten Wanderweg verlangen uns doch einiges an Kräften ab, hinzu kommen die Schneelawinen von den Bäumen und Tannen, welche wohl gerade runterfallen wenn wir unterdurch gehen.

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                Wanderung über die Hochleite bei Neuschnee                            Kurz vor dem Stellplatz

An der Skiflugschanze kommen wir wieder an die Straße und mit dem Bus fahren wir die restlichen Kilometer bis in den Ort, wo wir dann auch gleich unseren Wochenendeinkauf erledigen.Nach Kaffee und Kuchen gönnen wir und eine Auszeit.Den Rest des Abends verbringen wir mit etwas Fernsehen im Mobil und es geht auch wieder recht früh zu Bett, noch steck etwas die Erschöpfung vom wenigen Schlaf der Anreise in uns.In der Nacht zum Sonntag gibt es keinen weiteren Schnee, dafür fällt das Quecksilber auf -9°.Moni macht sich in der Frühe auf zum Bäcker und beim Frühstücken überlegen wir wie wir den Tag verbringen, momentan ist es noch sehr bedeckt und dann lohnt es sich nicht auf einen Berg zu fahren, welcher im Nebel liegt.Alternativ hätten wir dann ja noch die Klamm und als Wanderung dann zurück zum Stellplatz.Nach dem Frühstück klart es aber doch noch auf, kurz ein Blick auf die Webcams der Berge und wir entscheiden uns zum Walmendiger Horn in das Kleinwalsertal zu fahren.Den Gedanken hatten heute wohl viele, an der Bergbahn angekommen, sehen wir die Schlange der wartenden schon von weitem.Da nur 40 Personen in eine Kabine passen, kommen wir erst nach ca. 30 Minuten mit hinauf.Oben auf dem Berg erwartet uns ein traumhaftes Panorama mit dem Blick über die Bergwelt.

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                                                      Panorama vom Walmendinger Horn

Aber es weht hier auch ein leichter Wind und das bei eisigen Temperaturen, -11° sind hier oben.Auf der Sonnenterasse setzen wir uns in den Windschatten, genießen die Aussicht bei einem Becher Tee und schauen den Skifahrern zu welche hier außerhalb der Pisten im freien Gelände fahren.Mit der Kabinenbahn geht es dann wieder runter nach Mittelberg, da oben auf dem Berg keine Möglichkeit zum Wander ist beschließen wir im Tal noch etwas zu gehen.In Hirschegg steigen wir dann wieder in den Bus und fahren nach Oberstdorf zurück.Pünktlich zum Skifliegen sind wir wieder am Mobil und schauen es uns bei Kaffee und Kuchen an, ist ja eine Übertragung aus Oberstdorf und live waren wir ja auch schon 2x beim Skifliegen dabei.Nach der Übertragung legen wir die Füße noch etwas hoch und lassen den Tag Tag sein.Nach dem Abendessen schauen wir noch etwas in die Glotze und dann geht es auch zu Bett, draußen ist es schon wieder recht kalt und es hat auch wieder angefangen zu schneien.Verwundert über den Dauerbetrieb der Heizung in der 2. Stufe, bei einer angenehmen Schlaftemperatur von 16° bin ich um 5 Uhr schon wieder hoch.Draußen haben wir eine klare Vollmondnacht und lausige 15° Minus, dann darf die Heizung auch mal etwas mehr leisten und Reserven sind auch noch drinnen, den ersten Kaffee trinke ich schon nach dem Höherstellen der Heizung bei 21° Grad.Wir frühstücken dann gegen 7:30 und beobachten das Wetter, ein letzter Blick über das Internet auf die Webcams der Bergstationen und wir entscheiden uns wieder in das Kleinwalser Tal zu fahren.Unser Ziel ist der Ifen um dort auf dem Höhenwanderweg „Gottesacker“abzuwandern.Mit einmal Umsteigen in Riezlern erreichen wir dann auch schon die Talstation mit dem Bus.Das Skigebiet am Ifen ist recht klein, aber anspruchsvoll und es wird nur auf Naturschnee gefahren, Seekanonen haben die hier noch nicht, genauso wenig wie moderne Bergbahnen.Mit dem 2er Sessellift geht es bis zur Mittelstation und nach einem Fußweg von 100 Metern mit einem weiteren Sessellift bis nach oben.

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               Mit dem Sessellift geht es hinauf                                         Blick vom Ifen 

Auf 2030 Meter angekommen schaut man auf den Gipfel des Ifen´s und auf das große Plateau den Gottesacker, welcher einer Mondlandschaft ähnelt.Hier oben weht schon ein etwas zügigeres Lüftchen und das bei -14°.Wir genießen noch kurz die Aussicht auf die umliegende Bergwelt, welche uns immer wieder beeindruckt.Nun geht es los über den gut gewalzten Winterwanderweg, mitten durch eine traumhafte Natur, wir bleiben recht oft stehen und saugen das Panorama in uns auf.Unterwegs pausieren wir noch auf einer Bank und wärmen uns mit einem Tee auf.Wir  gehen heute aber nur die kleine Runde und kürzen den Weg ab, auf dem großen Rundweg sind wir dem Wind und der Kälte doch recht heftig ausgesetzt und das wollen wir uns ersparen.Wieder am Sessellift angekommen machen wir uns auch gleich auf den Weg ins Tal, oben fängt es an zu beziehen.An der Talstation trinken wir noch einen Tee und schauen den Skifahren zu, heute hier Skifahren, das wäre auch was für uns gewesen, nicht so voll wie wir es sonst kennen.

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                                                          Aussicht vom Gottesacker                                                             

Nun geht es schon wieder mit dem Bus runter nach Riezlern, hier kaufen wir noch eine Brezen für sofort, gehen noch etwas durch den Ort um dann mit dem nächsten Bus nach Oberstdorf zu fahren.Nach Kaffee und Kuchen wärmen wir uns bei einer Auszeit wieder auf.Jetzt noch etwas einkaufen, zu Abend essen und beim Fernsehen den schönen Tag noch einmal revuepassieren lassen.Draußen hat es schon wieder heftig angefangen zu schneien.Dienstagmorgen 5 Uhr, was ist das? Der Stellplatz wird mit schwerem Gerät grob geräumt, dass jeder trockenem Fußes zum Wirtschaftsgebäude und zum Bäcker kommt.Unsere Schneeschaufel hat zum Glück in der Duschwanne übernachtet, nach dem Öffnen der Aufbautür fehlen nur noch 2 cm und wir hätten mit der Tür schon den Schnee beiseite geschoben.Für mich ist jetzt Frühsport angesagt, ums Mobil herum alles freischaufeln.Moni ist in der Zeit zum Bäcker und wir frühstücken, nun läßt auch der Schneefall nach und die Sonne ist bemüht durch die Wolken durchzubrechen, was auch immer mehr und mehr geschieht.

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                            Die Hauptstraße in Riezlern                                  Stellplatz am Morgen                 

Ein kurzer Blick auf die Webcam vom Fellhorn und unsere Entscheidung steht, heute geht es auf das Fellhorn, wer weiß wie das Wetter und die Sicht in den nächsten Tagen wird.Mit dem Bus, welcher nun auch direkt an der Fellhorn Talstation eine Haltestelle bekommen hat fahren wir zum Fellhorn, weiter mit der Umlaufbahn bis zur Mittelstation und mit der Kabine dann bis auf den Gipfel.Hier auf dem Gipfel weht ein recht heftiger, eisiger Wind.Schnell ein paar Fotos und bloß wieder rein.Im Obergeschoß der Gipfelstation gibt es die Bergschau, diese interessiert uns weniger, aber an den großen Panoramafenstern steht eine Bank und das wird unsere.Beim Tee genießen wir hier die Aussicht auf die Berge und beobachten von hieraus auch die Skifahrer im Gebiet.

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                                                                   Auf dem Fellhorn                                                                     

Langsam machen wir uns jetzt wieder auf den Weg hinunter, wir steigen an der Mittelstation erneut aus, machen auch hier noch ein paar Fotos und dann geht es auch schon wieder runter ins Tal.Mit dem Bus fahren wir dann bis zum Ortsanfang um durch den Ort zum Stellplatz zu gehen und ebenfalls für heute und die kommenden Tage noch einzukaufen.Nach dem wir am Mobil angekommen sind und alle Einkäufe verstaut sind das übliche Prozedere, Kaffee, Kuchen und Relaxen.Heute bleibt die Glotze mal aus, ich hänge noch etwas am Rechner und Moni beschäftigt sich mit ihrem VHS Kurs, welchen sie heute und am kommenden Dienstag ausfallen läßt.Dank Internet und einem netten Lehrer kann man/Frau dann ja auch online weiteres erfragen.In der Nacht zum Mittwoch werde ich einigemal wach, was ich da auf dem Dach des Mobil´s höre, hört sich verdammt nach Regen an, hoffentlich nicht!!!! Werde mich am Morgen mal überraschen lassen.Dann um 6 Uhr die Gewissheit, es ist Schneeregen was da die Nacht über runtergekommen ist und jetzt geht es in Regen über, Sch…. Und für heute keine Besserung in Sicht, aber wir wollen uns nicht beklagen, die anderen Tage waren bisher ja recht gut.Wir beobachten das Wetter noch etwas und werfen alle unsere Planungen über den Haufen.Es wird ein reiner Bummeltag, am frühen Vormittag gehen wir beschirmt durch den Ort und bummeln durch einige Geschäfte und dann kümmern wir uns um unseren Einkauf für die nächten Tage.Moni büffelt noch für die VHS Prüfung und ich sorge dafür das wir wieder leere Tanks haben und das Wasser auch wieder in hülle und fülle vorhanden ist.Den Tag über räume ich dann ab und an den Schneematsch weg, damit uns das nicht alles in der Nacht gefriert.Den Abend verbringen wir vor der Glotze und hoffen das die Vorhersagen für den Donnerstag stimmen, da soll es wieder schön werden.Der Donnerstagmorgen ist recht frostig aber nach dem Aufstehen der Blick aus dem Fenster, es ist Sternenklar und die schneebedeckten Gipfel strahlen weiß hervor.Wir frühstücken und dann hält uns nichts mehr im Tal.Es geht rauf auf das Nebelhorn, bei klarer Sicht lassen wir uns das nicht nehmen.

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                     Der Stellplatz                                             Schneeräumung mit schwerem Gerät 

Um 9:30 sind wir schon auf dem Weg, ohne viel zu warten kommen wir auch recht schnell mit der Gondel nach oben.An der Station Höfatsblick steigen wir aus und genießen die Aussicht auf die Berge und den Blick hinunter in das Tal.Bei herrlichem Sonnenschein begeben wir uns auf den schon gewalzten Höhenwanderweg.Bei einem Tee von einer Bank aus, saugen wir das schöne Panorama der Bergwelt in uns auf, beobachten die Skifahrer und die Pistenfahrzeuge welche noch weitere Skipisten präparieren, um Diese dann für die Skifahrer auch freizugeben.

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                                                           Vom Panoramaweg am Nebelhorn                                             

Von der Station Höfatsblick geht es nun mit der Bahn weiter rauf bis zum Gipfel, auch von hier wollen wir den Blick über die Berge genießen, das Wetter ist momentan so klar das wir bis zur Zugspitze schauen können.Von der Sonnenterasse der Gipfelstation beobachten wir noch 2 Paragleiter, welche sich vom Startplatz am Höfatsblick langsam bis zum Gipfel hinauf geschraubt haben.Sehr lange halten wir es bei den Temperaturen nicht aus auf dem Gipfel und wir fahren wieder runter in die Gipfelmulde um vom Höfatsblick bei einem Tee und Kuchen noch weitere Eindrücke der Bergewelt aufzunehmen.

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                                                            Vom Nebelhorn Gipfel                                               

Mit der Bahn fahren wir nun bis zur Station an der Seealpe, von hier haben wir ebenfalls einen schönen Blick in die Berge, welche sich vor uns auftun.Von der Seealpe aus kann man die letzten 300 Höhenmeter bis in das Tal mit einem Rodel zurücklegen, hierfür ist eine 3 Kilometerlange Rodelbahn gewalzt.Es bring richtig Spaß, nach rund 30 Jahren mal wieder mit so einem Gefährt zu fahren.Wie ich nun mal bin in meinem jugendlichem Übermut, zählt nur die Geschwindigkeit.Im rasantem Tempo fahre ich dann auch die Kurven und Gefällestücke, bis ich mich in einem vereisten Hang wo ich nicht mehr bremsen kann vom Rodel werfen.Dabei haue ich mir dann auch gleich die Knöchel der Hand auf, egal – es hat Spaß gemacht und das zählt.

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                         Mit dem Rodel talwärts                                       Blick auf Oberstdorf                            

Im Tal geben wir die Rodel wieder ab und nach dem Verbinden der Hand schauen wir uns bei Kaffee und Kuchen die gemachten Fotos des Tages an, es sind mal wieder etwas über 200 Bilder.Vor dem Abendessen gönne ich mir noch eine Auszeit und Moni geht auf Shoppingtour durch den Ort.Bei Bier und Wein, mit etwas Fernsehen beenden wir diesen traumhaften Tag.Freitag , der 5. Februar heute läuft unser Gut Ticket ab, 3 Sachen haben wir noch drauf und die werden wir nach dem Frühstück in Angriff nehmen.Bei bedecktem Wetter machen wir uns auf zur Schattenberg Skisprung Schanze, hier startet alljährlich die 4 Schanzen Tournee.Wir gehen durch das über 27.000 Zuschauer fassende Stadion zum Schrägaufzug und fahren zum Schanzenturm und dort mit dem Lift bis zur Aussichtsplattform, von hier aus hat man einen wunderbaren Überblick über den Ort, in das gesamte Tal und die benachbarten Täler.Wir haben Glück und können sehen wie auf der kleineren Schanze gerade ein Skispringer am üben ist, von hier oben mal eine ganz andere Perspektive als wir Sie sonst kennen wenn wir von unten zuschauen.

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                                           Blick von der Sprung Schanze auf Oberstdorf                                                        

Wir machen unsere Fotos, genießen die Aussicht und fahren dann wieder runter, das Museum, welches gerade umgebaut wird können wir leider nicht besichtigen.Wir gehen durch den Ort bis zur Bushaltestelle und fahren zur Skiflug Schanze.Mit dem Sessellift fahren wir bis zum Schanzentisch und im Turm mit dem Schrägaufzug bis oben auf dem Turm.Auch hier haben wir eine tolle Aussicht und wunderbare Einblicke in die Täler, welche hier auslaufen.Mit dem Aufzug und dem Sessellift geht es dann wieder runter.

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                                   Oberstdorfer Täler                                              Stillachtal                           

Nun fahren wir erneut mit dem Bus bis zum ZOB nach Oberstdorf, hier steigen wir um in den Bus welcher uns zur Breitach Klamm bringt.Wir haben uns heute mal für den Anstieg in der Klamm entschieden und wandern durch die mit riesigen Eiszapfen verhangene Klamm.Am Ende der Klamm erfolgt dann ein recht heftiger Anstieg auf einem nur mäßig gestreutem Weg bis hinauf zur Straße, wo wir wieder in den Bus steigen um nach Oberstdorf zurück zu kommen.

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                                                                In der Breitach Klamm                                                          

Gerade am Mobil angekommen fängt es auch schon an zu regnen, den Tag haben wir wohl optimal ausgenutzt.Nach Kaffee und Kuchen gehen wir noch zum Norma und kaufen für das Wochenende ein.Aus dem Regen wird teilweise Schnee, dann wieder Schneeregen und so geht es die ganze Nacht.Auch am Samstagmorgen haben wir noch einen Mix aus Schnee und Regen, zudem ist es auch recht bedeckt, mit wenig Sicht.Nach dem Frühstück schauen wir uns über das Internet die Livebilder der Webcams an und entschließen uns doch nur zum Söllereck, dem Familienberg zu fahren, hier fahren wir nicht nur im Nebel und dafür das wir zum Ersten mal nach einem Jahr wieder auf Skiern stehen als Auftakt wohl auch ausreichend.Mit dem Ortsbus geht es kostenlos bis zum ZOB und dann mit der Linie 1 weiter bis zum Söllereck.

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                                                              Bei Nebel am Söllereck                                            

Mit der Umlaufbahn geht es nun hinauf und dann fahren wir auf der gut 2 Kilometer langen leichten Abfahrt wieder runter.Noch ist hier nicht so viel Betrieb und es läßt sich noch relativ gut fahren, auch wenn im unteren Bereich die Schneebeschaffenheit eher zu wünschen übrig läßt, Naßschnee!!Unsere 2 Abfahrt geht dann durch das Höllwies, die Abfahrt ist schon etwas anspruchsvoller, jedoch wegen der Schneebeschaffenheit auch nicht so der Brüller.Noch ein paar Abfahrten am Söllereck und dann bleiben wir im oberen Bereich, wo wir dann im Wechsel auf den Neuschneepisten und den präparierten Pisten noch ein paar Runden drehen.

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                                                                     Sölleck Abfahrten                                                                      

Nach der Pause fahre ich dann durch bis zur Bushaltestelle, mit ist es einfach zu pappig im Unteren Bereich, Moni zieht noch einmal die Abfahrt durch und dann ist unsere 4 Stundenkarte auch abgelaufen.Um sich lange oben aufzuhalten, dafür ist uns das Wetter auch nicht schön genug und somit fahren wir zum Stellplatz zurück.Nach Kaffee und Kuchen schreibe ich Ronny eine SMS, der ist mit Constantin auf dem Weg nach Oberstdorf, wir kennen die schon vom Skikurs welchen wir 2002 hier in Oberstdorf besucht haben.30 Minuten später treffen Sie in Oberstdorf ein und bei einem Kaffee verabreden wir uns für ein paar gemeinsame Skitage.Den Abend verbringen wir dann mal wieder mit ein paar Getränken vor der Flimmerkiste.Sonntag , 7. Februar über Nacht sind 5 cm Naßschnee hinzugekommen, nachdem ich die beseitigt habe ist Moni auch vom Bäcker zurück und wir Frühstücken.Ein Blick auf die Webcams der Berge sagt uns nichts Gutes, auch die Wettervorhersage ist nicht so berauschend, alle Berge liegen in dichten Wolken.Ein Anruf von Ronny nimmt uns die Entscheidung ab und wir fahren erneut an das Söllereck, auch wenn uns der Berg nun wirklich nichts abverlangt.

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                        Tag 2 am Söllereck und noch mehr Nebel                 Mal etwas Farbe im Nebel                    

Mit Ronny und Constantin fahren wir nun einige Abfahrten, zu viert bringt es doch reichlich Spaß, auch wenn der Nebel teilweise so dicht ist das man gerade noch die Spitzen der Skier erkennen kann, ist man jedoch aus dieser Nebelwand raus läßt es sich entspannt weiterfahren.Auf ein Radler und einen kleinen Snack kehren wir noch ein und fahren dann unsere letzte Abfahrt.Am Abend treffen wir uns dann zum Essen in den Trettach Stuben, wo die Beiden auch untergekommen sind und planen den nächsten gemeinsamen Skitag.Wieder am Mobil angekommen trinke ich noch ein Gute Nacht Bierchen und dann geht es auch schon zu Bett.Die Nacht zum Montag war mal wieder bitter kalt, -12° zeigt das Thermometer an, aber im Mobil merken wir zum Glück nichts davon,es ist herrlich warm und so mögen wir den Winterurlaub.Nach dem Frühstück meldet Ronny sich bei uns und fragt ob wir nicht doch am Fellhorn fahren können, vor dem Nebelhorn hat er doch noch etwas Respekt.Auch wenn ich lieber bei dem schönen Wetter am Nebelhorn Ski fahre, sagen wir zu, nur jetzt kommen wir nicht mehr ganz so früh zum Skifahren, müßen erst mit dem Ortsbus und dann mit dem Linienbus weiter, normalerweise starten wir dann auch früher.Am Fellhorn haben wir Glück, uns werden unten von einer Passantin günstigere Tageskarten angeboten, wo wir natürlich nicht nein sagen können.Recht schnell geht es dann mit der Umlaufbahn hinauf und kurz drauf ziehen wir schon unsere Spuren in den Schnee.

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                                                       Es geht auch mit Sonne am Fellhorn                                                     

Ronny fährt ein paar Runden auf der leichteren Pisten,um warm zu werden, und wir fahren einige Abfahrten auf etwas anspruchsvolleren Abfahrten.Danach geht es rüber an die Kanzelwand um von dort die Talabfahrt nach Riezlern zu fahren.Mit der Gondel geht es dann wieder hinauf, die Anderen fahren noch eine Abfahrt und ich nutze die Zeit oben noch ein paar Fotos zu machen, mir war die schmale Abfahrt schon zu voll und recht viele Anfänger welche in den schmalen Passagen lediglich im Pflugbogen runtergerutscht sind und den ganzen Fluß gestoppt haben.Nun geht es wieder rüber in das Fellhorn Gebiet, wo wir auch noch etwas fahren.

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                                                                   Blick von der Kanzelwand                                             

An der Fellhorn Mittelstation gönnen wir uns dann auf der Sonnenterrasse eine kurze Auszeit mit einer Stärkung und etwas zu trinken.Da jetzt nur noch eine Stunde Liftbetrieb ist, beschließen wir das wir auf die Talabfahrt gehen und den Skitag somit beenden.Da wir erst recht spät am Mobil unseren Kaffee und Kuchen hatten, essen wir auch sehr spät zu Abend, schauen noch etwas Fernsehen und begeben uns dann auch ins Bett.Die Nacht zum Dienstag ist auch wieder lausig kalt, das Quecksilber fällt auf -15°.Bei den Temperaturen ist es dann auch kein Wunder das wir jetzt schon 3 Flaschen Gas verbraucht haben, kurz nach 6 Uhr schaltet die Anlage auf die Reserveflasche um.Da wir heute kein Skifahren wollen und wieder etwas wandern möchten, lassen wir uns Zeit, frühstücken ausgiebig und lassen die Sonne noch etwas höher kommen.Gegen 10 Uhr gehen wir dann los in das Oytal,welches vor ein paar Tagen noch wegen Lawinenwarnung gesperrt war.Heute gehen wir mal anders als in den Jahren zuvor die Runde erst über die Kühalpe und dann an der Trettach zurück.

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                                                                 Wanderung in das Oytal                                     

Im Oytal kehren wir dann für eine kleine Stärkung und einem warmen Getränk im Oytalhaus ein, welches bei dem tollen Wetter auch schon recht gut besucht ist.Auf dem Rückweg entlang der Trettach sehen wir eine Bank, welche zum Verweilen einlädt.Hier trinken wir noch einen Tee und genießen die Aussicht auf das Flüsschen und die Bergwelt.Gegen 15 Uhr sind wir dann wieder am Mobil, trinken dort einen Kaffee und gönnen uns noch etwas Ruhe.Da wir heute recht früh zurück sind , leeren wir noch den Abwassertank, füllen noch etwas Wasser nach und tauschen auch gleich die leere Gasflasche.Nach dem Abendessen treffen wir uns mit Ronny, Constantin und Peter der nun auch hier in Oberstdorf eingetroffen ist zur Einkehr und einem kleinen Umtrunk.Gegen 22 Uhr werden wir dann auch auf höflicherweise aus dem Lokal ausgekehrt.Am Mittwoch beobachte ich schon von morgens an das Wetter um eine Entscheidung zu treffen, ob und wo wir heute Skifahren.Nach dem Frühstück meldet Peter sich und wie erwartet, kommt er nicht mit auf das Fellhorn, Peter, Ronny und Constantin fahren heute an das Söllereck und wir machen uns auf zum Fellhorn.Der  Parkplatz am Fellhorn ist recht leer und auch an der Kasse stehen wir nicht lange an, bei dem Schneefall und dem Nebel finden nur wenige den Weg auf den Berg.Oben angekommen merken wir recht schnell das wir hier heute nicht voll durchziehen können, wegen dem Nebel kann man teilweise die Schneehaufen welche sich aufgeschoben haben nicht sehen.Wir fahren rüber zur Kanzelwand um dort eine Abfahrt zu machen, doch oben angekommen, steht alles im dichten Nebel und wir schenken uns die Abfahrt.

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                                       ........und wieder Nebel am Fellhorn und Kanzelwand                              

Also geht es wieder in das obere Skigebiet am Fellhorn, wo wir auf den weniger befahrenen Pisten Diese fast für uns alleine haben.Nach einigen Abfahrten fahren wir zur Mittelstation um dort die Örtlichkeit aufzusuchen und trinken noch einen Tee zu Aufwärmen.Wir wersuchen die Talabfahrt und sind überrascht wie schön sich Diese fahren läßt.Nun toben wir uns an einigen Talabfahrten aus, bis wir gegen 15:30 wieder in den Bus steigen um nach Oberstdorf zurück zu kommen.Nach Kaffee und Kuchen gehen wir noch für den Donnerstag und für die Rückfahrt einkaufen.Am Abend kehren wir erneut in der Trettach Stube ein und treffen uns dort mit den Anderen, nun ist auch Heike, Ronny´s Frau eingetroffen.In geselliger Runde verabreden wir uns dann für den Donnerstag um noch einen gemeinsamen Skitag zu haben.Da es den ganzen Mittwoch und die Nacht zum Donnerstag Schnee gegeben hat verfolge ich am Donnerstag erneut die Webcams der Bergbahnen um für uns einen Berg auszusuchen wo wir einigermaßen gut fahren können.In der Nacht zum Donnerstag hatten wir erneut Temperaturen von -15°, aber was soll es, wir haben ja auch Winter und die Heizung im Mobil kommt sehr gut mit den Temperaturen zurecht, wir haben es immer recht warm im Mobil.Am Donnerstag meldet Peter sich schon wie vereinbart um 8 Uhr, um abzuklären wo wir heute Skifahren.Auch wenn es heute wieder bedeckt ist einigen wir uns auf den Ifen, um noch ein paar Runden auf Naturschnee zu fahren.Um kurz nach halb zehn stehen wir mit voller Ausrüstung dann bei Peter am Wagen und verladen alles, auch Ronny und Constantin begleiten uns wieder.Mit den Autos geht es nun rüber in das Kleinwalsertal zum Ifen, wo wir auf dem recht leeren Parkplatz unmittelbar am Lift parken.Die Sicht ist doch besser als erwartet und nach dem Kauf der Skikarten geht es dann auch schon mit den Sesselliften bis ganz oben um von dort einen gemütliche Runde über die blauen Pisten zum Tal hinunter zu fahren, eine Runde zum Aufwärmen.Danach noch einmal über eine weitere Piste bis runter ins Tal und nun geht es auf ein paar anspruchsvollere Pisten erneut von oben wieder runter.Es bringt heute richtig Spaß, da wir keine Wartezeiten an den Liften haben.

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                  Kalt und nebelig am Ifen                                             Lockere Runde durch den Wald

Ronny, der nach einer Kollision mit einem anderen Skifahrer am Mittwoch unter einer Rippenprellung leidet, bricht nun ab, die Schmerzen sind trotz starken Schmerzmitteln nicht mehr auszuhalten.Wir hingegen drehen noch ein paar Runden, uns zieht es nun auf die schwarze Piste, unter Anleitung von Moni und mir kommen auch Peter und Constantin hier recht gut runter.Die Abschlußrunde  fährt jeder wie er mag, Peter und Constantin fahren eine ruhige Runde über blau hinunter, Moni entscheidet sich für die anspruchsvollere rote Piste und im letzten Moment zieht es mich nun doch in das schwarze Kellerloch, eine Natur Halfpipe mit 2 Steihängen.Voller Freude über den schönen Skitag treffen wir uns dann fast zeitgleich wieder an der Talstation.Da es für uns der letzte Abend ist haben wir einen Tisch in dem Trettachstübchen reserviert um noch einmal gemeinsam beisammen zu sein.Nach einer erneuten Nacht mit Temperaturen von -15°, stehe ich am Freitag schon wieder recht früh auf, heute heißt es nach dem Frühstück dann auch alles verräumen, und dann geht es leider schon wieder auf die Heimreise, 14 Tage Urlaub gehen doch immer wieder recht schnell vorüber.Uns steht nun eine Rückreise von über 900 Kilometern bevor und wir wissen nicht wie die Wetterlage im Norden nun wirklich ist, glaubt man den Medien soll es ja katastrophal sein, wir werden uns überraschen lassen.Am Freitag bin ich schon um 4:30 wieder hoch, lasse Moni aber noch schlafen.Über das Internet schaue ich mir die Verkehrs- und Wettermeldungen entlang der A7 an, überall im Minusbereich und bis Schleswig Holstein auch noch Schneefall, Verkehrsmeldungen gibt es noch keine.Kurz vor 7 steht dann auch Moni auf, wir frühstücken und dann fangen wir an zu Packen.Um kurz nach 9 sind wir dann fertig zur Abfahrt, nachdem wir vor Ort noch entsorgt haben.

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                                                              Tschüß Oberstdorf - bis 2011?                                 

Das Navi zeigt nun 909 Kilometer bis Kiel, geschätzte Ankunftszeit 20:49.Noch im Sonnenschein fahren wir aus dem Ort, aber schon wenige Kilometer weiter fängt es an zu schneien.Schneefall und teilweise glatte Autobahn begleiten uns nun und die Geschwindigkeit auf der Autobahn liegt teilweise nur bei 70 -90 Km/h.In Göttingen verlassen wie die Autobahn um im dortigen Kauf Land noch etwas warmes zu essen.Weiter geht es dann bis kurz vor Hannover, hier ist die Autobahn wegen extremer Glätte gesperrt.20 Minuten stehen wir dort bis die A7 wieder freigegeben ist.Ab Hamburg dann die Überraschung, die Autobahn ist trocken, kein Schneefall mehr und alles super geräumt.Endlich können wir mal über 100 Km/h fahren was wir dann auch gleich ausnutzen.In Kiel angekommen sind die Hauptverkehrswege ebenfalls frei.Da wir aber in einer Nebenstraße wohnen, sehen wir beim Abbiegen was hier los war, ein dicker Eispanzer auf der Straße mit 2 Rillen, die Fahrspur.Die Zufahrt zu unserem Parkplatz war dann auch noch recht eng, da ein Fahrzeug in der Spur gestanden hat, nur mit Schwung und etwas Hoffnung, nicht wegzurutschen ging es dann bis auf unseren Parkplatz, wo wir unser Mobil um 20:30 sicher wieder abstellen.

Alles in allem war es mal wieder ein schöner Winterurlaub, nur leider zu kurz.Was das Wetter angeht, da haben wir für uns das Beste draus gemacht, schlechtes Wetter gibt es nicht - nur schlechte Kleidung.Trotz der Minustemperaturen von bis zu 16° haben wir im Mobil nicht gefroren und immer unsere 20° gehabt.In den 15 Tagen haben wir lediglich 4 Flaschen Gas verbraucht. 

  

 

 

 

Übernachtungen in 2010 bisher 18

 

 

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